Buchfink (Fringilla coelebs)
Text: Vogelwarte Sempach, Bilder: Mathias Schäf
Nicht der Haussperling oder die Amsel, sondern der Buchfink ist unser häufigster Brutvogel. Er kommt überall vor, wo zumindest einige Bäume wachsen, denn er ist nicht besonders wählerisch. Im Winter ist der Buchfink ein zahlreicher Gast an Futterhäuschen. Hier begnügt er sich meist damit, die heruntergefallenen Samen am Boden aufzunehmen. Da die Weibchen etwas kleiner und deshalb den Winterbedingungen weniger gut gewachsen sind, ziehen vor allem sie nach Westen und Süden. Deshalb überwiegen im Winter bei uns und besonders in Nordeuropa die Männchen. Das dürfte der Grund sein, weshalb der Buchfink seinen wissenschaftlichen Namen Fringilla coelebs, der «ledige Fink», erhalten hat.
Merkmale
weisse Flügelbinden und Schwanzkanten; beim Männchen Kopf und Hals graublau, Brust und Wangen rosa, Rücken kastanienbraun; das Weibchen ist oben graubraun und unterseits hellbeige gefärbt.
Lebensraum Grösse und Alter
Fortpflanzung Bestand
Verbreitung
Jahreskalender
Die Abbildung fasst auf der obersten Zeile zusammen, wann die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (grau). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die farbigen Zeilen zeigen das jahreszeitliche Auftreten differenzierter an. Obere Zeile: Winteraufenthalt (blau), mittlere Zeile: Hauptzugzeit (violett). Unterste Zeile: Brutzeit (orange), die in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel umfasst.