Grünspecht (Picus viridis)
Text und Bilder: Vogelwarte Sempach
Der Grünspecht fällt neben dem laut lachenden Balzruf auch durch den wellenförmigen Flug auf, bei dem er die Flügel zwischen zwei Schlagphasen ganz an den Körper anlegt. Neben dem Wendehals ist er unter den Spechtarten Europas am stärksten auf Ameisen spezialisiert. Er besitzt eine mehr als 10 Zentimeter lange Zunge, die klebrig und an der Spitze mit Widerhaken versehen ist.
Merkmale
nach dem Schwarzspecht der grösste Specht Mitteleuropas; leuchtend roter Scheitel, aber Gesamteindruck grün; oben moosgrün; Bürzel gelbgrün; unten graugrün; Bartstreif beim Männchen rot; beim Weibchen schwarz; lauter schallend lachender Ruf.
Lebensraum Grösse und Alter
Fortpflanzung Bestand und Gefährdungsstatus
Verbreitung
Jahreskalender
Die Abbildung fasst auf der obersten Zeile zusammen, wann die Art in der Schweiz regelmässig zu sehen ist (grau). Je nach Saison können die Zahlen grossen Schwankungen unterworfen sein (dicke Linie=häufig, dünne Linie=selten). Die farbigen Zeilen zeigen das jahreszeitliche Auftreten differenzierter an. Obere Zeile: Winteraufenthalt (blau), mittlere Zeile: Hauptzugzeit (violett). Unterste Zeile: Brutzeit (orange), die in der Regel die Phase von der Eiablage bis zum Flüggewerden der Jungvögel umfasst.